Der Wind wehte die vergangenen zwei Tage ziemlich, aber unser roter Container ist zum Glück groß und schwer und in unserem Teil des Landes ging es ja wirklich noch mäßig zu. Wenn wir an andere Orte schauen, wäre so eine Aktion momentan überhaupt nicht denkbar. Wir können dankbar sein. Auch wenn es mich immer wieder schaudert, was wir alles so einsammeln, bin ich doch dankbar hier zu leben. Denn in größeren Städten würden wir doch so ganz Anderes finden. Dort würde ich wahrscheinlich nicht so unbedarft mit meinen Kindern losziehen und in den Gebüschen kruschteln.

An den Stellen, an denen wir jetzt die ersten Tage unterwegs waren, haben wir vor allem viele Flaschen, Zigerettenpackungen und typischen Verpackungen von schnellen Mittagsessen gefunden. Dabei kommt mir immer wieder die Frage, was man tun kann, damit unsere Umwelt nicht in kurzer Zeit wieder so ausschaut? Einen Teil übernimmt der Frühling und der Sommer für uns – es wird wieder grüner und so verschwinden die Müller-Milch-Plastik-Faschen und Center-Schock-Tütchen schnell mal unter den Brennnesseln. Die Brennnessel juckt das wahrscheinlich noch am wenigsten, aber unsere Natur dann doch. Denn das Mikroplastik gerät in die Erde, ins Grundwasser und so weiter….

Wie können wir also gegen diese Müllverschmutzung vorgehen? Natürlich lohnt es sich, immer wieder das Gespräch zu suchen. An bestimmten Stellen, wäre es sinnvoll Mülleimer aufzustellen. Doch was noch?
Muss es mehr Thema in den Schulen sein? Müssen wir nicht weiter daran arbeiten, dass allgemein weniger verpackt wird? 

Für uns ist das Motto „Reduce, Reuse, Recycle“ ein lohnenswerter Gedanke. 1. Versuche Müll zu reduzieren. 2. Versuche Sachen wiederzuverwenden. 3. Recycle die Dinge, die du nicht mehr wiederverwenden kannst.

Eigentlich ganz einfach, oder?

Kategorien: Allgemein

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